Geschichte, Tradition und Fortschritt

Seit über 100 Jahren steht der Name BECK für urschwäbische Tugenden wie Zuverlässigkeit, Qualität und Präzision. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das traditionsreiche Unternehmen von der Schwäbischen Alb zu einem führenden Hersteller von Präzisionswerkzeugen entwickelt.

Durch die Eingliederung des Unternehmens in die MAPAL Gruppe wurde eine strategische Entscheidung gefällt, mit der das Unternehmen für die Zukunft bestens gerüstet ist und die Kunden und Mitarbeitern auf viele Jahre Sicherheit und Stabilität garantiert.


Chronologie

1906
August Beck, einer dieser sagenhaften „Tüftler“, der zusammen mit Robert Bosch seine Lehre bei Gottlieb Daimler absolviert hatte, gründet in Ebingen eine mechanische Werkstätte, die sich hauptsächlich mit Maschinenreparaturen für die ortsansässige Textilindustrie befasste.

1910
Ein Langlochbohrer wird für die Holzbearbeitung entwickelt und bildete den Beginn eines eigenen Erzeugnisprogramms. Dieser gibt dem noch jungen Unternehmen einen ersten spürbaren Auftrieb.

1919
In diesem Jahr fällt die Entscheidung in Richtung Präzisionswerkzeuge, als mit der Fertigung von Reibahlen für die Metallbearbeitung begonnen wurde.

1925 
Da in Ebingen keine Erweiterungsmöglichkeiten bestehen, beschließt August Beck die Übersiedlung nach Winterlingen mit insgesamt 30 Mitarbeitern. Zum Jahresende zählt die Firma bereits 75 Beschäftigte.

1939
August Beck stirbt am 19.12.1939 nach einem erfüllten und erfolgreichen Leben. Er hinterlässt ein Unternehmen, das inzwischen auf 215 Mitarbeiter herangewachsen ist.

1953
Nach den Wirren des Zweiten Weltkrieges und einer schwierigen Anfangszeit werden bei BECK Reib- und Senkwerkzeuge, hartmetallbestückt und aus Vollhartmetall als zukunftsträchtige Erzeugnisse in das Herstellungsprogramm aufgenommen und durch Mehrfasen-Stufenwerkzeuge erweitert.

1958
In Harthausen auf der Scher, nahe Winterlingen wird ein Zweigwerk errichtet, welches mit 16 Mitarbeitern 1959 anläuft.

1973
Der schrittweise ausgebaute Zweigbetrieb Harthausen zählt inzwischen 45 Mitarbeiter.

1981
Das Unternehmen zählt nach 75 Jahren im westeuropäischen Raum zur Spitzengruppe seiner Branche und beschäftigt rund 300 Mitarbeiter. Das Erzeugnisprogramm erfährt durch einen mit Wendeplatten bestückten Vollbohrer und durch die Einmesserreibahle mit Hartmetallwendeplatte seine vorläufige Abrundung.

1995
Die Entwicklung der mehrschneidigen Hochleistungsreibahle aus Hartmetall und Cermet ist ein weiterer Erfolg und bringt die Firma vorwärts.

2002
Das neue Werk 2 für die Hartbearbeitung von Hartmetall-, Cermet-, PKD- und CBN-Werkzeugen konnte bezogen werden.

2004
Durch die Übernahme der Firma durch die MAPAL Dr. Kress KG aus Aalen konnte die Existenz des Unternehmens für die Zukunft gesichert werden.
BECK wird aber auch nach der Übernahme vorerst weiterhin eigenständig auftreten und seine Produkte selbst entwickeln, fertigen und über die eigene Vertriebsstruktur verkaufen.

2006
Das 100-jährige Firmenjubliäum wird mit einem Festakt sowie einem Familientag für die Mitarbeiter groß gefeiert. Durch hohe Investitionen im Produktionsbereich und eine grundlegende Umorganisation zählt BECK mehr denn je zu den Spezialisten auf dem Gebiet der Reibwerkzeuge.

2008
Präsentation der weltweit ersten Reibahle ohne Spanräume auf der Messe AMB in Stuttgart.

2009 
Aufgrund der langjährigen Erfahrung im Bereich der Bohrungsfeinbearbeitung mit mehrschneidigen Monoblock-Reibahlen wird BECK innerhalb der MAPAL Gruppe zum Kompetenzzentrum für feste Reibahlen.

2010
Dr. Jochen Kress wird zum neuen Geschäftsführer der August Beck GmbH & Co. KG berufen. Er ist promovierter Maschinenbauer und innerhalb der MAPAL Geschäftsführung verantwortlich für Forschung und Entwicklung sowie der Produktbereich "Feste Reibahlen".

2011 
Im Zuge einer neuen Markenstrategie wurde der Verbund "tool-traders-partner" gegründet. Die Mitglieder BECK, MILLER und WTE vertreiben ihre Produkte unter ihrem eigenen Markennamen als Partner des Handels, um eine intensivere Betreuung zu gewährleisten.

2012 
Um mit neuester Werkzeugtechnologie immer einen Schritt voraus zu sein, wird das Produktportfolio ständig ergänzt, z.B. MR-Reibahlen, Mikro-Reibahlen sowie das XR-Wechselkopfsystem.

2014
BECK beweist sich wieder als fortschrittliches Unternehmen mit Visionen. Der weltweit einzigartige EUC Kegelsenker erblickt das Licht der Welt und revolutioniert das Senken durch die ungleiche Teilung der Schneiden.

2015
Dipl.-Betriebswirt (FH) Frank Rieber und Frank Dreher werden zu Geschäftsführern ernannt und leiten zusammen mit Dr. Jochen Kress das Unternehmen.